Erst bildet sich ein Schorf, dann wächst die neue Haut darunter nach – das Prinzip eines biologischen Heilungsprozesses könnte Vorbild für selbstheilende Korrosionsschutzschichten werden.
Zum Beispiel: Korrodiert eine defekte Zinkbeschichtung, dann bildet sie – vergleichbar einem Schorf – eine dünne Schicht aus. Während sie das darunter liegende metallische Werkstück schützt, kann die „neue Haut“ darüber wachsen und die Schutzschicht wieder verschließen.
Diesen Selbstheilungseffekt wollen Materialwissenschaftler nun gezielt durch Wirkstoffe aktivieren, die sie über Kapseln oder Partikel in die Beschichtungen bringen. |