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Sonntag, 12.02.2012
Überblick
Das Wichtigste in Kürze

  • Island liegt zu mehr als einem Zehntel unter gewaltigen, mehrere hundert Meter dicken Eispanzern verborgen. Doch nicht nur Schnee und Eis prägen die Landschaft, das Land ist außerdem die größte Vulkaninsel der Welt.


  • Die Insel ist Teil des mittelatlantischen Rückens, der hier die Plattengrenze zwischen der Nordamerikanischen und der Eurasischen Platte bildet. Island ist die einzige Stelle entlang dieses Rückens, die über den Meeresspiegel hinaus ragt und die einzige Insel, die durch einen solchen mittelozeanischen Rücken regelrecht geteilt wird.


  • Island liegt nicht nur an der Grenze zweier wandernder Erdplatten, sondern sitzt auch noch mitten auf einem Hot Spot. Vor rund 20 Millionen Jahren durchdrang das Magma an dieser Stelle den Meeresboden und ließ im Laufe mehrerer Eruptionen langsam eine Insel in die Höhe wachsen.


  • Unter dem Vatnajökull, dem größten Gletscher Europas verbergen sich gleich mehrere Vulkane. Im Durchschnitt alle zwei bis drei Jahre bricht einer von ihnen aus. Im Herbst 1996 brach der unter der Eiskappe gelegene Grimsvötn aus und löste eine gewaltige Schmelzwasserflut, einen „Jökulhlaup“ aus.


  • Der im Südwesten Islands gelegene Vulkan Hekla ist einer der bekanntesten und gleichzeitig aktivsten Vulkane Islands. Zuletzt brach er im Februar 200 aus.


  • In und um die Hauptstadt Reykjavik herum leben mehr als die Hälfte der 250.000 Einwohner Islands. Doch hier ist der Untergrund der Feuerinsel besonders unruhig. Ein ausgedehntes Messnetz soll daher diese und andere Städte Islands rechtzeitig vor einem drohenden Ausbruch eines der Feuerberge warnen.

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