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Montag, 13.02.2012
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Das Wichtigste in Kürze

  • Fast 130 verschiedene Meeressäugerarten leben in den Ozeanen der Erde. Die Zoologen unterteilen diese Meeressäuger in drei große Gruppen - die Wale, die Robben und die Sirenen oder Seekühe.


  • Wie bei anderen Säugetieren auch werden die Jungtiere der Meeressäuger mit Muttermilch ernährt. Bei den Walen und Delphinen, erfolgt dieser "Stillvorgang" sogar unter Wasser. Und auch die Meeressäuger besitzen Lungen und atmen Luft.


  • So vielfältig wie ihre Zahl ist auch das Aussehen und die Größe der Meeressäuger. Giganten wie dem Blauwal mit einer Länge von mehr als 30 Metern und einem Gewicht von bis zu 150 Tonnen stehen Tiere wie der Hector-Delphin oder die Baikal-Ringelrobbe gegenüber, die gerade einmal etwas mehr als einen Meter lang sind und so viel wiegen wie ein normaler Mensch.


  • Gut sehen, schlecht riechen, dafür aber ein körpereigenes Echolot: Die Sinnesorgane der Wale haben eine ganz unterschiedliche Qualität. Vor allem der Orientierungssinn mithilfe des Ultraschalls ist berühmt und beschäftigt die Walforscher schon seit Jahrzehnten. Vergleichbares ist, wenn auch in abgewandelter Form, sonst nur noch von den Fledermäusen bekannt.


  • 300 Jahre hätten dem Menschen beinahe gereicht, um die wale und Delfine auszurotten und von der Weltkarte verschwinden zu lassen. Als der kommerzielle Walfang 1986 endlich verboten wurde, waren 80 Prozent der rezenten Walarten zum Teil extrem vom Aussterben bedroht.


  • Weltweit gibt es heute über 30 verschiedene Robbenarten, die zu drei großen Robbenfamilien gehören. Tiersystematiker unterscheiden zwischen Ohrenrobben wie Seelöwen und Seebären, Hundsrobben wie Seehund, Kegelrobbe und Sattelrobbe, und Walrossen. Viele Robbenbestände sind heute trotz der Einrichtung zahlreicher Schutzgebiete und Fangverbote in ihrem Bestand bedroht.


  • Bereits vor mehr als 40 Millionen Jahren lebten die Urformen der Sirenen oder Seekühe in den Meeren und bevölkerten als so genannte Protosirenen weite Bereiche der Karibik und des Westatlantiks. Heute gibt es nur noch zwei Familien auf der Erde, die Gabelschwanz-Seekühe (Dugongidae) und die Rundschwanz-Seekühe (Trichechidae). Wie der Name bereits andeutet, lassen sie sich schon anhand der Form ihres Schwanzes leicht unterscheiden.

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