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| Überblick |
| Das Wichtigste in Kürze |
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- Natur und spirituelle Energien sind für Indianer untrennbar miteinander verbunden. Alles vom Schöpfer erschaffene besitzt eine Seele.
- Zentrum und Ursprung des ewigen Kreislaufs von Zeugung, Geburt, Tod und Regeneration, ist die "Mutter Erde". Die Erde ist "Gastgeber", während die Menschen nur Gast sind. Dementsprechend müssen sie sich verhalten und den blauen Planeten mit Respekt behandeln.
- Four Corners - der einzige Punkt in den USA, an dem vier Bundesstaaten (Utah, Colorado, New Mexico und Arizona) zusammentreffen - war das wichtigste Siedlungsgebiet der sagenumwobenen Anasazi-Indianer.
- Bei ihrem plötzlichen Verschwinden um 1300 hinterließen sie Tausende ihrer Felsenhäuser ("cliff dwellings"). Mögliche Ursachen können eine extreme Dürre, der dadurch ausgelaugte Boden oder ein Überfall von Kannibalen gewesen sein.
- Die Kultur der Anasazi wird in drei Zweige unterteilt: Kayenta in Arizona, Chaco Canyon in New Mexico und Mesa Verde in Colorado. Die beeindruckendsten Hinterlassenschaften sind Cliff Palace in Mesa Verde und das Pueblo Bonito in Chaco Canyon.
- Kivas - auch Bestandteil der Felsensiedlungen - sind unterirdische Gemeinschaftsräume für religiöse, spirituelle und rituelle Zeremonien. Durch das Sipapu, einer kleinen Öffnung im Boden, halten die Indianer Kontakt mit ihren Ahnen. Außerdem sind sie davon überzeugt, dass die verstorbenen Seele durch das Loch in ihre Welt kommen können.
- Die Nazca-Linien (Geoglyphen, Scharrbilder) sind riesige Zeichnungen - Figuren, Linien und geometrische Figuren - in der peruanischen Pampa. Sie erstrecken sich über mehr als 500 Quadratkilometer, sind 60 Kilometer lang und bis zu 15 Kilometer breit.
- Der Entdecker der Nazca-Linien - Paul Kossok - und die deutsche Wissenschaftlerin Maria Reiche waren davon überzeugt , dass es sich um "Das größte astronomische Buch der Welt" handelt und der Sternehimmel über Nazca damit dargestellt wird. Hundertprozentig bewiesen konnte diese, wie auch die zahlreichen anderen, Thesen aber noch nicht.
- Heilige Männer (Schamane, Medizinmänner) sind Vermittler zwischen irdischer Wirklichkeit und Jenseits. Durch Zeremonien und ekstatische Techniken nehmen sie Kontakt zu Geistern auf. Sie versuchen diese zu besänftigen oder zu bezwingen, damit Krankheit und Gefahr abgewendet werden oder ihren Feinden geschadet wird.
- Das naturkundliche Wissen der Medizinmänner ist enorm groß. Inzwischen ist allerdings viel Wissen durch die Unterdrückung der Indianer verloren gegangen. Nur Auserwählte können Heilige Männer werden. Visionen und andere Zeichen signalisieren wer auserwählt ist. Die Fähigkeiten können aber auch vererbt werden.
- Erfolgreiche Heilige haben mehr Macht und Einfluss als der Oberhäuptling eines Stammes. Die anderen Indianer haben viel Ehrfurcht und Respekt vor ihnen.
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Stand 08.11.2003 |
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