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Donnerstag, 09.02.2012
Überblick
Das Wichtigste in Kürze

  • Auf Vogelfelsen brüten die Arten in Schichten: unten die Dreizehenmöwen, darüber die Trottellummen und Tordalken und ganz oben die Papageitaucher, die in Erdhöhlen nisten.


  • Die Attraktion vieler Vogelfelsen ist in jedem Sommer der so genannte Lummensprung. Noch bevor die Jungtiere der Trottellummen fliegen können, stürzen sie sich von den hohen Klippen ins Meer.


  • Auch Pinguine brüten in Kolonien. Das dichte Gedränge bringt nicht nur Schutz, sondern auch Wärme. Hier sind es die Väter, die das Brüten übernehmen. Die Mütter kehren erst zum Nistplatz zurück, nachdem das Junge geschlüpft ist.


  • Kaiserpinguine brüten zur kältesten Jahreszeit. Sie bauen keine Nester, sondern legen das Ei auf ihren Füßen ab.


  • Webervögel legen viel Wert auf eine sichere und stabile Behausung. Die Weibchen wählen ihre Partner anhand der Nester aus. Folglich verwendet das Männchen viel Energie, um eine perfekte Brutstelle zu bauen. Doch sobald das Weibchen mit dem Brüten begonnen hat, zieht das Männchen weiter und beginnt mit dem Bau des nächsten Nests.


  • Der Kuckuck selbst baut gar kein Nest, sondern legt seine Eier in die Nester anderer Singvögel. Doch sobald es geschlüpft ist, befördert das Kuckucks-Kind seine „Adoptivgeschwister“ über den Nestrand und sichert sich so die alleinige Aufmerksamkeit der Zieheltern.


  • Australische Wirtseltern fallen nicht so leicht auf den „Schwindel“ rein und verlassen das übrig gebliebene Küken, um an anderer Stelle neu zu nisten.


  • Der amerikanische Kuhstärling duldet ein bis zwei weitere Geschwister neben sich im Nest, denn dadurch sind die Bettelrufe aus dem Nest lauter, so dass die Eltern mehr Nahrung herbeischaffen.


  • Ein afrikanischer Strauß schart mehrere Weibchen um sich herum. Alle legen ihre Eier in ein Nest, das im Wechsel bebrütet wird. Bei den australischen Emus duldet der Hahn auch Eier in seinem Nest, die von anderen Männchen befruchtet wurden.


  • Die meisten Amphibien legen ihre Eier im Wasser ab und kümmern sich nicht weiter um sie. Ausnahmen bilden der Magenbrüterfrosch, der seine Eier schluckt und dann im Bauch ausbrütet, sowie der Darwinfrosch. Hier bringt das Männchen die Kaulquappen in seinem Maul unter, bis die Umwandlung zu Fröschen abgeschlossen ist.


  • Auch die Wabenkröte trennt sich nicht von ihrem Gelege, sondern trägt es auf ihrem Rücken umher.


  • Schildkröten verzichten dagegen ganz auf Brutpflege. Nach der Eiablage kehren sie ins Meer zurück und überlassen den Nachwuchs sich selbst.

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