| 04.03.2011 |
| 55 Tote durch Hochwasser und Erdrutsche in Bolivien |
| Bolivien kommt was Naturkatastrophen betrifft zurzeit einfach nicht zur Ruhe. Am letzten Wochenende hatte ein gewaltiger Erdrutsch Häuser, Autos und Straßen in einem Armenviertel der Hauptstadt La Paz unter sich begraben, tausende Menschen wurden obdachlos. Jetzt sorgten die schon wochenlang andauernden Unwetter mit heftigen Niederschlägen auch in anderen Teilen des südamerikanischen Landes für Schlamm- und Gerölllawinen sowie gefährliches Hochwasser. Bisherigen Berichten zufolge starben bereits 55 Bewohner der betroffenen Regionen bei den Naturereignissen, zehntausende Bolivianer kämpfen zurzeit mit den Folgen der widrigen Wetterbedingungen. Während die Menschen in La Paz mittlerweile mit den Aufräumarbeiten begonnen haben, bereiten sich die Bewohner des Tieflandes nach Angaben von Caritas international erst auf das Eintreffen der Fluten vor. „Hier machen sich unsere umfassenden Projekte der Katastrophenprävention bezahlt“, so Oliver Müller, der Leiter des Hilfswerks. „Durch Warnsysteme und Schutzbauten können wir viele Menschenleben retten.“ Caritas international stellte zudem 100.000 Euro Soforthilfe zur Verfügung. |
| (Mit Material von Caritas international) |