| 22.02.2010 |
| Mindestens 42 Tote bei Unwettern auf Madeira |
| Rund zwei Tage nach den schweren Unwettern auf der portugiesischen Insel Madeira wird langsam das ganze Ausmaß der Naturkatastrophe deutlich. Nach Behördenangaben ist die Zahl der Todesopfer mittlerweile auf 42 gestiegen. 120 Bewohner der betroffenen Regionen wurden zum Teil schwer verletzt, vier weitere gelten zurzeit noch als vermisst. Noch immer suchen die Rettungsmannschaften verzweifelt nach den Verschollenen. Am 19. und vor allem am 20. Februar 2010 war es auf der auch bei Deutschen sehr beliebten Ferieninsel zu lang anhaltenden sintflutartigen Regenfällen gekommen. Sie lösten vielerorts Überschwemmungen, Erdrutsche und Schlammlawinen aus, die größere Teile Madeiras verwüsteten. So wurden unter anderem zahlreiche Gebäude sowie Telefon- und Stromleitungen beschädigt. Es gab aber auch gab Chaos im Straßen- und Flugverkehr und viele Schulen blieben geschlossen. Einige Orte im Inselinneren waren zudem längere Zeit komplett von der Außenwelt abgeschnitten. |
| (DLO) |