| 04.12.2006 |
| Vermutlich 1.000 Todesopfer nach Taifun „Durian“ auf den Philippinen |
| Der Taifun „Durian“ hat auf den Philippinen schwere Schäden angerichtet und vermutlich über 1.000 Menschen das Leben gekostet. Am Berg Mayon in der Region Bicol hatten heftige Regenfälle einen gigantischen Erdrutsch ausgelöst, der dutzende Dörfer unter einer braunen Schlammmlawine begrub. Hunderte Leichen konnten inzwischen geborgen werden, mehrere hundert Menschen gelten allerdings noch als vermisst. Die Rettungskräfte gehen davon aus, dass die Opferzahlen noch weiter ansteigen werden. Der Wirbelsturm wütete vor allem im Osten des Landes mit Windgeschwindigkeiten von fast 200 Stundenkilometern und entwurzelte Bäume, deckte Dächer ab und kappte Stromleitungen. Flug- und Schiffsverbindungen wurden aus Sicherheitsgründen ausgesetzt und hunderte Bewohner evakuiert. Insgesamt sind über eine Million Menschen vom Wirbelsturm betroffen, so eine Sprecherin der Rettungskräfte.
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