| 13.08.2010 |
| Waldbrände: Erneut Sorge um russische Atomanlage |
| Mehr Feuer, aber weniger brennende Fläche: So sieht die aktuelle Situation in den russischen Waldbrandgebieten aus. Nach Behördenangaben stieg die Zahl der Flammenherde zwar im Vergleich zum Vortag um rund 70 auf mehr als 600, gleichzeitig schafften es die mittlerweile über 150.000 Helfer vielerorts aber die Feuer zurückzudrängen oder einzudämmen. Eine echte Entspannung der Lage ist aber keineswegs in Sicht. Sorgen macht den Experten vor allem ein neuer Brand unweit der russischen Atomforschungsanlage Sarow – 400 Kilometer südöstlich von Moskau -, der sich langsam aber sicher weiter ausbreitet. Zahlreiche Feuerwehrleute versuchen diesen zurzeit mit allen Mitteln unter Kontrolle zu bekommen. Zumindest vorübergehend leicht gebessert hat sich dagegen die Situation in der russischen Hauptstadt Moskau, aus der mehr oder minder starke Niederschläge und leicht sinkende Temperaturen gemeldet wurden. |
| (DLO) |