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Donnerstag, 24.05.2012
Wirbelschleppen eines Flugzeugs     44 / 50  
Turbulenzen mit mit Risikopotenzial
© DLR/Institut für Physik der Atmosphäre
Die Wirbelschleppe, die ein Flugzeug hinter sich erzeugt, ist eine natürliche Folge des Auftriebs, der das Flugzeug fliegen lässt. Sie besteht aus zwei gegensätzlich kreisenden Wirbeln etwa gleicher Stärke. Diese Wirbel bilden sich zum Beispiel an den Flügelspitzen und an den Kanten der Landeklappen. Die potenzielle Gefahr der Wirbel liegt in ihrem hohen Drehmoment, das die Sicherheit nachfolgender Flugzeuge vor allem während der Landephase beeinträchtigen kann.

Daher sind genaue Abstandsregeln vorgeschrieben, die vor allem bei Start und Landung exakt einzuhalten sind. Diese Sicherheitsabstände bestimmen die Start- und Landefrequenzen auf großen Flughäfen und führen bei hohem Verkehrsaufkommen zu Kapazitätsengpässen und damit zu teuren Warteschleifen und unerwünschten Verspätungen.
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