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Dienstag, 07.09.2010

Unterrichtsreihe: Vulkanismus & Plattentektonik
Modul 9: Frühwarnsysteme

Vulkanausbrüche können wohl niemals verhindert werden! Es gibt aber Möglichkeiten, sie prognostizieren und somit Gefahren für die Bevölkerung, zum Beispiel durch schnell durchgeführte Evakuierungen, zu mindern. Die Schüler sollen sich in diesem Lernmodul über Vorhersagemöglichkeiten von Vulkanausbrüchen und Frühwarnsysteme, die immer dann zum Einsatz kommen, wenn eine Naturkatastrophe bereits stattgefunden hat, informieren. Nach einem einführenden Beispiel erfolgreicher Warnung (Diaschau) werden Methoden der Vulkanbeobachtung und der Vorhersage von Ausbrüchen (Interaktion) vorgestellt.

Einstieg:

Steht ein Vulkan vor dem Ausbruch, ist in den allermeisten Fällen eine Evakuierung die einzige Möglichkeit eine Katastrophe zu verhindern. 1992 wurden am Pinatubo tausende von Menschen gerettet. Der Zeitpunkt des Ausbruchs wurde sehr genau bestimmt und Evakuierungsmaßnahmen eingeleitet.

Diaschau: Der Pinatubo-Ausbruch 1991 (Html)
Begleittext: Der Pinatubo-Ausbruch 1991 (PDF)
Begleittext: Was ist ein Frühwarnsystem? (PDF)

Erarbeitung:

Fast 500 Millionen Menschen leben heute im Gefahrenbereich von Vulkanen. Um sie rechtzeitig vor einem drohenden Ausbruch warnen zu können, werden viele aktive Vulkane kontinuierlich überwacht.
Die angewendeten Methoden lernen die SchülerInnen in der Interaktion kennen.

Interaktion: Überwachung von Vulkanen (Flash, 182K)
Begleittext: zur Interaktion (PDF)
Arbeitsblatt: Messmethoden am Vulkan (PDF)

Ausstieg:

Ein Kreuzworträtsel mit zehn Fragen. Lösung des Rätsels

Module
M1: Vulkane und ihre Verteilung
M2: Plattentektonik
M3: Das Erdinnere
M4: Vulkanausbrüche
M5: Mount St. Helens
M6: Vulkanformen
M7: Hot Spots
M8: Vulkanismus in Deutschland
M9: Frühwarnsysteme
M10: Wirtschaftlicher Nutzen